Ayvalık

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Ayvalık (Äolien) ist eine Kreissatdt an der nordwestlichen ägäischen Küste ind er Provinz Balikesir. Für viel Jahrhundert wurde die Stadt von der vornehmlich griechsich bevölkerten Stadt auch Ayvalik auch Ayvali oder Äiolia genannt...


Geografisch

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Ayavalik ist an der nordwestlichen Ägäis Küste gegenüber der griech. Insel Lesbos angesiedelt. Das Stadtgebiet ist in einem schmallen Küstenstreifen angesiedelt im Osten um ringt von niederigen Gebirgen und von einem Inselarchipel der Halbinsel Hakkibey. Ayvalik ist eine südliche Stadtgemeinde der Provinz Balikesir. Andere Gemeinden entlang der Küste weiter im Norden sind Gömec, Burhaniye und Edremit. Die Region steht unter dem Einfluss des Mittelmeerklimas und hat milde und regnerisch Winter und heisse, trockene Sommer. nach oben  


Moderne Ayvalık

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Das Moderne Ayvalık mit seine unzähligen Inseln und Halbinseln bietet eine wunderbares Urlaubsziel. Die wichtigste und grösste Insel ist Cunda (Alibey), welche zu Tulpen (Lale) Insel verbunden wurde und mit dem Festland über - eine der ältesten türkischen im Dienst stehenden - Brücken verbund ist. Seit 1998 hat Ayvalik eine internationale Musik Akademie und gibt Meisterklassen Unterricht für Violine, Viola und Cello. Die Akademie bringt Student aus aller Welt nach Ayvalik. Ayvalık beherbergt 2 der längsten Strände der Türkei eine reicht bis nach Dikili, die andere ist der Strand von Sarimsakli. Ayvalık ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Tauchzentrum der Scuba Szene geworden und lockt seine Anhänger mit eine aufregenden Unterwasser Fauna. Ayvalık und ihre Umgenung ist bekannt für ihr qualitativ hochwertigen Olivenöl Produktion. Ayvalik hat gegenwärtig eine Bevölkerung von über 30.000, welche in der Sommersaison bemerkbar steigt. Ayvalık ist nahe zu Bergama (Pergamon) welche mit ihren antiken Stätten viele Touristen anzieht. Mit seinen architektonische Erbe ist Ayvalık Mitglied des in Norwich angesiedelten Europäischen Gesellschaft für Historische Städte und Regionen(EAHTR).nach oben  


GESCHICHTE

Cunda İsland

Äolien (griechisch Aiolis, selten auch Aiolia, lateinische Form Aeolia) ist eine antike, von den Äoliern besiedelte Landschaft an der Nordwestküste Kleinasiens. Äolien reichte vom Eingang des Hellespont (heute Dardanellen) im Norden zum Hermos (Gediz) im Süden. Äolien grenzte im Norden an Mysien, im Süden an Ionien und im Osten an Lydien. Im 8.Jahrhundert v.Chr. bildeten die äolischen Städte einen Zwölfstädtebund (Dodekapolis): Kyme, Larisa, Neonteichos, Temnos, Cilla, Notion, Aegiroessa, Pitane, Aigai, Myrina, Gryneion und Smyrna.[1] 699 v.Chr. trat Smyrna dem Ionischen Bund bei. Die verbliebenen Städte wurden von Kroisos, dem letzte König von Lydien, der von etwa 556 v.Chr. bis 541 v.Chr. regierte, erobert. Das Land wurde seit Kyros II. von den Persern, später von den Makedonen, den Seleukiden und den Attaliden beherrscht. Attalos III., der König von Pergamon, überließ äolien 133 v.Chr. testamentarisch dem Römischen Reich. Kurz darauf wurde die Aiolis Teil der römischen Provinz Asia. Bei der Teilung des römischen Reiches (395 n. Chr.) kam &Aäuml;olien zur Osthälfte, dem späteren Byzantinischen Reich, und blieb unter byzantinischer Herrschaft bis zur Eroberung durch die Türken zu Beginn des 15.Jahrhunderts. Die Stadt hatte eine bemerkenswerte Geschichte und eine Sonderstellung innerhalb des Osmanischen Reiches. Aufgrund militärischer Erfolge wurde der damals griechischen Bevölkerung gestattet, exklusiv in der Stadt zu siedeln, d. h. außer wenigen osmanischen Beamten war es türkischen Landsleuten nicht erlaubt, hier zu siedeln. Im Jahre 1891 lebten 21666 Griechen und 180 Türken in Ayvalık[2].
In Mai 1919 besetzten die Griechen im griechisch-türkischen Krieg Teile der ägäischen Küste. Nach der Niederlage der Griechen im Herbst 1922 gegen die türkische Armee und dem darauffolgenden Bevölkerungsaustausch wurden Griechen aus Ayvalık gegen die Teile der türkischen Minderheiten von den ägäischen Inseln (meist aus Kreta und Lesbos) und aus Nordgriechenland ausgetauscht. Heute wird in Ayvalık, meist auf der Halbinsel Cunda (Ali bey adasi), die zu Ayvalık gehört, teils Griechisch gesprochen. In vielen Restaurants findet man die kretische, griechische und bosnische Küche wieder. In einem kleinen Dorf namens Kücükköy (8 km von Ayvalık) wurden ab 1908 und danach in mehreren Gruppen Flüchtlinge aus Bosnien und dem Sandschak angesiedelt, die heute noch unter sich Bosnisch sprechen.
In Ayvalık gab es bereits im 19. Jahrhundert eine Druckerei, eine Apotheke und es waren verschiedene Konsulate hier ansässig, unter anderem das deutsche, das französische und das niederländische Konsulat. Es gab eine Akademie und verschiedene Gymnasien und Berufsschulen. Die noch existierenden Herrenhäuser lassen den damaligen Wohlstand der Stadt erahnen. Aufgrund der Sonderstellung behielt die Stadt die Steuerrechte, und man musste keine Abgaben an das Osmanische Reich zahlen.
Noch heute finden sich in der Umgebung der Stadt vielfach überreste griechischer Gebäude und Klöster, die sich teilweise in einem schlechten Zustand befinden. Viele Vereine in Ayvalık fordern mittlerweile von den örtlichen Behörden die Restaurierung der Klöster und Kirchen, um die Kulturgüter der Stadt zu erhalten. Die Altstadt von Ayvalı#305;k bietet die schönsten Beispiele der neo-klassischen Architektur des Greek Revival. Sehenswert sind besonders die Herrenhäuser an der Küstenstrasse.
Einige ehemaligen Kirchen werden heute als Moscheen genutzt und sind daher gut erhalten. Heute lebt wie früher ein großer Teil der Bevölkerung vom Olivenanbau. Mit 2.000.000 Olivenbäumen befindet sich hier das größte Olivenanbaugebiet der Türkei. Die verschiedenen Sorten konkurrieren bestens mit ölen aus der Toskana. Das ägäische Meer hat immer noch ein reiches Fischvorkommen, daher ist die Fischerei weithin erhalten geblieben. In den nostalgischen und verwinkelten Gassen findet man immer noch Olivenölseifen-Hersteller. Insbesondere im Winter, wenn die Oliven geerntet und gepresst werden, liegt feiner Olivenölduft über der Stadt. Jeden Donnerstag findet in Ayvalık ein Basar statt, zu dem auch gerne die Nachbarn aus Lesbos anreisen.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ayvalikhttp://de.wikipedia.org/wiki/Aioliennach oben